Ubuntu für die Arbeit [6] – Linux für Kreative

Ubuntu bietet traditionell eine Version für Kreative an: Ubuntu Studio. Ubuntu Studio ist ein offizielles Ubuntu-Derivat, das speziell für die Produktion von Multimedia-Inhalten erschaffen wurde. In der Grundinstallation sind die wichtigsten Multimedia-Anwendungen enthalten, mit Tools zur Audio-Bearbeitung, Grafikdesign, Videobearbeitung und natürlich Bildbearbeitung.

Das Betriebssystem wurde für all diese Aufgaben optimiert, der Kernel erfüllt Echtzeit-Anforderungen und ist daher unverzichtbar zur Bearbeitung von Videos und Audios. Da es sich um ein offizielles Ubuntu-Derivat handelt, profitiert man auch von allen offiziellen Updates und Repositories, die man für Ubuntu findet.

Unter den Anwendungen, die man für Ubuntu Studio findet, befinden sich einige wirklich herausragende, darunter Blender für 3D-Animationen sowie der Video-Editor OpenShot oder auch die Bildbearbeitungssoftware GIMP.

Unter Linux sind hervorragende Programme zur Bild-, Seiten- und Homepageerstellung verfügbar. Die Software läuft dort stabil und schnell.

Ein grosser Mangel ist, dass es unter Linux nicht möglich ist an die Adobe Cloud heranzukommen. Adobe Software ist der Marktstandard und die Software kann nur unter dem Betriebssystem Windows oder macOS installiert werden. Weil die oben in der Grafik angegebene Software immer auch in einer Windows-Version verfügbar ist, wird “der Kreative”, ein Bildbearbeiter oder Webschaffender unter Windows- oder macOS arbeiten.

Vom reinen Softwareangebot für Kreative her sind Windows und macOS gegenüber Linux die dominanten Betriebssysteme. Die Software die unter Linux für Kreative verfügbar ist, ist auch unter Windows und in der Regel auch unter macOS verfügbar. 

Diese Dominanz der Betriebssysteme Windows, macOS ist so nicht mehr vorhanden, wenn man Sicherheitsaspekte berücksichtigt*. Dann ist Linux eine ganz hervorragende Wahl, gerade auch für Kreative und Webschaffende. Sowohl Windows- als auch macOS-Nutzer installieren häufig Ubuntu als zweites Operating System um die Möglichkeiten beider Betriebssysteme zu nutzen.


Die neue Europäische Datenschutzverordnung implementiert einen sehr hohen Sicherheitsstandard (siehe hier). Meiner Meinung nach könnte es geboten sein, dass die EU ein Europäisches Linux schafft, um ein Abfliessen von Daten ins nicht-europäische Ausland zu verhindern.

Prinzipiell ist jedes Abfliessen von Daten zu verhindern. Linux Tails, das vergessliche Incognito-Live-System, wäre da eine mögliche Wahl. Linux-Betriebssysteme verhindern schon heute ein Abfliessen von Daten. Ubuntu hat eine kritische Phase einer Partnerschaft mit Amazon über die Amazon Lens überstanden. Siehe dazu den Artikel in der “Zeit”, “Das (meist) freundliche Gesicht von Linux, Seite 3/3: Spyware Ubuntu.”.

 

[1] Wie man das Abfliessen von Daten unter Windows 10 verhindern kann, siehe hier

Schwarz alleine macht kein gutes Design, ebenso wie die Farbe Weiss. Nie!

Die Farbe Schwarz allein macht kein gutes Design! Nie. Ebenso wie die Farbe Weiss. Wenn ich diese weissen Fotos sehe, weiße Computer in weißen Räumen, dann krieg ich immer die Krise. Jetzt stehen die Logo-Notebooks schon auf der Intensivstation, denke ich dann immer.

Bei Schwarz, geht es mir eigentlich genauso. Trotzdem – nichts anmutiger als eine schöne Frau im kleinen Schwarzen <in der petite robe noire>!.

Heute “meine” Kebap-Werbung bekommen. Grauenvoll: in schwarz. Passt ja eigentlich schon, denn da werden tote Nutztiere verspeist. Um die Sache perfekt zu machen, hat man die Überschriften in weinrot gestaltet. Rot wie Bluuuut. Die Highlights natürlich in zitronengelb.

Selbst Beerdigungsunternehmer werben farbenfroher. Aber beim Tod hat’s natürlich keine Highlights.

Auch beim Logo hat kein Drucker unseren dynamischen Kebap-Unternehmer gewarnt. Wenn Du nämlich pfiffig das “t” in “Mister” fortlässt, dann liest Du “Miser Kebap”. Verdammt schlecht. Was macht Dein schlaues Hirn? Das ersetzt flott “Mieser Kebap”. Schon saudumm und etwas kontraproduktiv.  Fazit: Auch für Kebap aus echtem Rind- und Lammfleisch hätte man keine saudümmere Werbung machen können …

Ich wage mich gerne in die Welt des Alltags-Designs. So jetzt habe ich einen Kebap-Flyer besprochen. Unvergleichlich und stets Vorbild, der geniale Herr Karasek …

Noch mal zum Efeu …

Der Efeu ist jetzt weg, da wo er massiv gestört hat. Und ich musste eine Mordskraft aufwenden, um das Efeu von den Hüttenwänden zu trennen. Die Pflanzen haben richtiggehend geklammert. Das war beeindruckend.

Meine Vorfahren waren Schreiner (- praktische Leute). Mir machen solche Arbeiten Spaß! Bestimmt gibt es ein Gen, welches die Freude am Heimwerken bestimmt.

Für heute ist das vorsichtige Behandeln der Vertäfelung mit Bienenwachs* geplant, das Streichen des geschenkt-bekommenen Schreibtisches zur optischen Aufwertung und Fensterputzen. Wer sagt denn, dass es in der “Industrie-4.0-Welt” kein Geschäft mehr gibt. Arbeit “zum Wert” (Preis) von Null Euro gibt es unendlich …

* Die Vertäfelung ist selbstverständlich kein Massivholz! Und auch kein Mahagoni. Sondern extrem dünn funierte Platten mit Holz unbekannter Herkunft.

Das Internet ist der Treiber – auch bei Plakatwerbung

Wenn man sich daran erinnert, wie “protestantisch-nüchtern” die Aktion “Brot für die Welt” noch vor Jahren geworben hat, ist man vom neuen Plakat durchweg positiv überrascht.

Nowadays kommt [aufgrund von Sozialmarketing] die Aktion “Brot für die Welt” sehr peppig und höchst modern daher. Frisch, klar und minimalistisch. Mit viel Weißraum {- man spricht auch bei farbigen freien Bereichen von Weissraum, das Orange steht dem Weißraum nicht entgegen}.

Auch diese Werbeidee ist “vom Internet” bestimmt. Denn das Internet prägt unser Sehen …

[1] Zu Weißraum – Ronny Marx

[2] Die Aktion Brot für die Welt erhält den Preis Social Superbrand Germany

[3] Die “Brot für die Welt”-Page

Turbulente Vorgründungsphase – Renovierung der alten Hütte

Momentan überschlagen sich in meiner Vorgründungsphase die Aktivitäten. [In einem langen Leben kommt man um Planung nicht herum und ich plane immer gerne einen Zeitpuffer und Alternativen ein]. Durch verschiedene glückliche Wendungen gibt es mittlerweile sogar zwei “vielleicht-erfolgsversprechende” Bewerbungen. Immerhin zwei! Wer will in unseren turbulenten Zeiten denn noch freiwillig selbstständig sein. Aber auf Dauer arbeitssuchend, bringt auch nur Unglück und Verdruss.

Die große Aufgabe momentan, ist die Renovierung des Hüttles. Zwar wird da kaum jemand zu Besuch kommen (denn es gibt keinen Publikumsverkehr!), trotzdem soll das halbwegs stimmig ausschauen.

Die Hütte war lange Zeit mehr oder weniger ein Geräteschuppen. Jetzt müssen die Deckenplatten neu verklebt* werden und das Eindringen der Natur zurückgedrängt werden.

Unten ein Bild vom wunderschönen Efeu*, der die Hütte von einer Seite begrünt, aber auch im Inneren gerne grünen würde …

*Das Problem ist, diese Kleber sind nicht unbedingt für den Außenbereich geeignet. Denn dort herrschen Temperaturen von -25 bis 40 Grad und der Kleber klebt nie länger als ein bis zwei Jahre.

**Das “Efeu-Problem” habe ich am Mittwoch in einer eintägigen Session gelöst. Da ich nicht mit Chemie dem Efeu den Garaus machen wollte, habe ich den Efeu mechanisch entfernt und all die kleinen Saugfüsse des Efeu’s vom Holz gekratzt. Da sieht man erst welchen Lebenshunger Pflanzen haben – dem Licht entgegen …

Mein Leben lang habe ich Efeu immer als schön angesehen – Efeu kann aber Bauschäden hervorrufen, wie hier beschrieben steht.

 

Das Hüttle – unsere Europa-Zentrale

Das Hüttle stammt noch aus den gemütlichen Tagen der Republik. Als es noch nicht gar so stressig war. Der Erbauer des Hüttles hat mit Schlauheit, Arbeitseifer und vielen alten Fenstern, das Hüttle sanft und verspielt in den Hang eingefügt.

Das wurde vermutlich in den 60ern erbaut. Damals hat man hier oben noch gemütliche Feste gefeiert und manch gutes Oberndorfer Bier wurde getrunken. (Und natürlich auch die gesunde Sinalco …). Der Erbauer hat seinem Hüttle [sintemal] sogar eine Holztäfelung gegönnt.

Das Hüttle ist momentan unsere Europa-Zentrale (- bei Mineralwasser + Kaffee, of course).

Das Wölfle ist immer die Erste, die ihren Arbeitsplatz aufsucht. Wobei es uns allen wie dem Hund geht: viel zu viele Knochen und zu wenig Fleisch. Aber das hält wach und voller Tatendrang …

Das Hüttle (sprich: die Europa-Zentrale) bietet im Innenbereich eine Fläche von rund 20 qm, quasi ein Großraumbüro auf kleiner Fläche. Es gibt aber einen großzügigen Freiluft-Workplace. Gute Schwarzwaldluft wirkt ja bekanntermassen kreativitätsfördernd.

[Anmerkung zur guten Schwarzwaldluft.
Das war ja schon immer so mit der guten Luft. Entweder wurden die Schwarzwälder nach Amerika verkauft (wo sie ihr Glück machten) oder sie blieben im Ländle und genossen weiterhin die gute Schwarzwald-Luft.

Als Auswirkung der guten Luft erfanden die daheimgebliebenen Schwarzwälder dann so sinnige Produkte wie die Schwarzwälder Kuckucksuhr*: Den minimalistisch animierten Zeitmesser mit integrierter Sound-Ausgabe**.

Das minimalistische Design der Kuckucksuhr – unerreicht! Auch der Sound nur genial: “Kuck-Kuck!”. Eine klare Ansage. Da würdest Du heute Sound-Designer zur Erfindung des KKK (des “Kuck-Kuck-Klanges”) brauchen …].

Ich bin ein Anhänger einer gewissen Flexibilität. Der modulare Aufbau des workplaces ermöglicht höchste Flexibiliät und maximale Mobilität. Unsere Sitzkisten ermöglichen rückenschonendes konzentriertes Arbeiten. Der Anschluß an die weite Welt wird durch das Hüttle-WLAN möglich.

Dies sind die Dinge die wir tun, notiert in unserem original blue book.


*Die fromme Legende schreibt die Erfindung der Kuckucksuhr dem Herrn Ketterer aus Schönwald im Jahre 1738 zu. Siehe den Artikel dazu in der “Badischen Zeitung”. Das Denkmal für den Erfinder der Kuckucksuhr steht deswegen folgerichtig in Schönwald. Passendere Legenden um die Erfindung der Kuckucksuhr gibt es nicht, als den Erfinder der schönen Kuckucksuhr aus Schönwald.

**Man beachte den Sinn des Schwarzwälders für Ausgewogenheit. Denn das Pendel schlägt immer genau so weit nach links wie nach rechts aus. Ausgewogener geht’s nit …

Ubuntu für die Arbeit [5] – aus leichten Vorbehalten gegen Windows und zum Wohle der Datensicherheit

Ich arbeite mit Linux und Ubuntu [gerne auch mit macOS], weil´s da nicht “gar so viel Kummer” gibt, wie bei Windows. Zwar hat man bei Linux oft den Eindruck, man würde sich die Hose mit der Kneifzange anziehen. Aber das macht dann hinterher immer einen ganz soliden Eindruck.

Heute kam die Meldung herein, daß sich unter Windows in Verbindung mit Chrome die Anmelde-Passwörter stehlen lassen. Eine heiße Geschichte, die hier steht. 

Ich bin ja auch Microsoft-Techniker, aber von den im Zusammenhang mit diesem Angriff erwähnten *.scf-Dateien {das sind shell command files} hatte ich ganz selten nur gehört {- aber ständig genutzt}. Es gibt also gute Gründe Ubuntu und Linux zu nutzen. Sei es nur eine gewisse Sensibilität gegenüber der Vertraulichkeit der eignen Daten. Linux (und auch Apple Unix) hat einfach eine gewisse Tendenz zum Datensicherheits-well-being …

Ein “Spiegel”-Online-Artikel über einen
zufriedenen Ubuntu-User aus 2013

[Übung] Übung in Bio-Herrenschuh

 

Keine Frage – es handelt sich um einen Schuh aus Leder.
Denn er ist ja pflanzlich gegerbt. Ein zartes Braun.

Drei Dinge sind nur zu sind merken – optimal.
Und ein schönes Produkt.

Weil die drei Textaussagen eine optische Einheit bilden,
ist der Preis okay. Denn “pflanzlich gegerbt” plus “Björn”,
das kann einfach nur 149 € kosten …

 

Sich mit uns als Berater & Digital Designer gegen das Einzelhandelssterben wehren …

Das ist besorgniserregend mit dem Einzelhandelssterben [1], eigentlich auch gar nicht im Kundeninteresse* und wir eigensinnigen Badener und Schwaben wehren uns ganz eifrig mit aller Kraft. Denn das gehört so.

Wie sagt Keynes so prägnant: Auf lange Sicht sind wir alle tot. Und wie sage ich: ein guter Berater & Digital Designer wird Ihnen helfen, Werbung zu machen, das Sortiment zu optimieren, die online-Aktivitäten zu planen und damit den Handels-Tod möglichst weit in die Zukunft zu verschieben [- oder gar auf ewig zu verhindern]. Da will man ja nicht mitmachen, beim Einzelhandelssterben.

Im Bereich Digital Design:
– gestalten wir Flyer und Prospekte;
– Firmenbroschüren (“Imagebroschüren”);
– schaffen riesige Bannertafeln zur Werbung;
– wir könnten sogar eine riesige bald drei Meter hohe Leuchttafel gestalten oder
– wir”trommeln “klassisch” für Sie im Internet” mit dem Showroom Konzept.

Kurzum – wir machen für Sie: Firmen- und Produktwerbung. Die eben nicht vergessen oder übersehen wird. Und das kann man für Dienstleister, Handwerker, Freiberufler und Gewerbetreibende aller Art gestalten.

Heute in Rottweil gesehen. Eine riesige Banner-Werbung auf feinem Polyester: “Qualität und Frische aus der Region”. Eine gute Sache. Nicht alle sind vom Einzelhandelssterben betroffen, denn es gilt der alte Spruch: Wer nicht wirbt, der stirbt. Und es gilt Erlebnis- und Erfahrungsräume für die Kunden zu gestalten!

* Der Kunde schätzt den Einzelhandel. Auch die stoffliche Präsenz der Waren. Der Kunde liebt das Ambiente, will Produkte erfahren und begreifen.