Wir kaufen keine Rechner – Theory of Constraints (Behebung des Engpasses)

Heute waren die Kollegen da. Sie waren eigentlich nur erstaunt, was ich mit wenigen “Töpfen Farbe und viel Arbeit” erreicht habe. Das Fazit unserer Gruppensitzung ist: wir investieren vorläufig nicht in unsere neuen DTP-Rechner. Wir investieren also momentan weder in Apple-Rechner / noch in Ryzen-Technik. <Da besteht keine Notwendigkeit, denn wir haben Linux>.

Nach Logik und nach BWL-Theorie investieren wir ausschliesslich und nur in den Engpass. Unser Engpass ist die Werbung, also investieren wir in Werbung. Auf das wir bekannter werden. So einfach ist das.

Ich werde also meinen gelernten Theorien folgen [- zumal, wenn die richtig sind und genau passen]. Die Engpass-Theorie kennt im Prinzip jeder schlaue Bauer …

[1] Die Engpass-Theory oder die Theory of Constraints (ToC) bei wiki
[2] Produktivitätssteigerung durch Beseitigung des Engpasses
[3] Engpasstheorie Folien

Hüttlearbeitsplatz (HA1) in Betrieb genommen …

Meine Hüttenrenovierung ist vorerst beendet. Als bestager und “etwas” Älterer muß man schnell Ergebnisse produzieren. Sonst wirst du auf ewig in irgendwelchen Warteschleifen (loops) abgelagert. Heute endlich den Hüttenarbeitsplatz (HA1) mit Computer und High-Speed-Internet (High-iNet) bezogen.

Im Blick nach Vorne habe ich über den Häusern unserer Oberstadt den romantischen Blick auf den Black Forest. Einfach nur produktivitätssteigernd. Zur Linken dann ein ungebändigtes Nachbargrundstück mit Wildwuchs (neudeutsch ein Biotop). Da spreche ich immer von meinem Urwald. Zur Rechten dann den Blick auf die heimische Terrasse.

Alles mit v.F (viel.Fenster)… Sehr kompakt und überschaubar. Wer immer gerade bei den sommerlichen Temperaturen in einem Großraumbüro verharrt, könnte dies wertschätzen. Es ist aber eher very little. Zur Feier des Anlasses gerade einen großen Kaffee.

Hier der Panoramablick:

 

Das Hüttleprojekt schreitet voran …

Es geht ganz gut voran mit dem Hüttle-Richten.

Allerdings tun sich immer neue Baustellen auf. Die alte Täfelung habe ich mit Bienenwachs vorsichtig dünn behandelt, das uralte Funier erhält jetzt etwas Würde und erstrahlt in neuem Glanz. Angenehm ist natürlich auch, durch das Bienenwachs riecht es jetzt angenehm.

Der Schreibtisch muß in blau nachgestrichen werden, der Aufsatz soll gelb gestrichen werden (blau und gelb sind Komplementärfarben*).

Im Außenbereich der Hütte wurde in den 70ern massiv mit Holzschutzlasur gearbeitet. Damals hatte man zu Holzschutzlasur und zu den chemischen Fungiziden ein “unverkrampftes Verhältnis”. Heute ist man damit vorsichtiger. Da muß ich abschleifen (mit Atemschutz) und mit einer biologischen Alternative behandeln. Es gibt da also weiterhin noch viel zu tun …


* Zur Schreibtisch Farbkombi blau – gelb.
Blau und Gelb sind starke Energielieferanten. Blau wie der Himmel – gelb wie die Sonne. Perfekt, das macht munter! Ich bin mir noch unsicher, ob ich das Gelb in melonengelb (RAL 1028) wähle oder doch in zitronengelb.

Lustigerweise ist Blau die beliebteste Farbe der Welt <den Wahrheitsgehalt einfach mal unterstellt, die Quelle dazu hier>, die Farbe Gelb ist relativ unbeliebt (Quelle hier). Ich schätze, daß die Kombination der beiden Komplementärfarben blau – gelb eine relativ hohe Beliebtheit in Deutschland hat (Ikea-inspired). Meiner Meinung nach kann man die Kombination wegen des Ikea-Farbschemas eher nicht verwenden, da Ikea da dominant ist. Aber bei Schreibtischen gibt es “blau – gelb” eher selten.

Goethe sieht die Komplementarität [Dualität] in seiner Farbenlehre über das Licht: “So wie Gelb immer ein Licht mit sich führt, so kann man sagen, daß Blau immer etwas Dunkles mit sich führt”. Wenn man das so formuliert, wie der Herr Freiherr, dann bekommt das “etwas Logisches” (- so ein Ying-Yang-Spiel mit Licht).

Eine Sicht könnte dann sein, daß die Farbkombination gelb – blau eine geeignete Farbe für die Zeit der wirtschaftlichen Depression ist: die Dunkelheit (blau) aushalten und das Licht (gelb) suchen.

Letztlich sind alle Farbtheorien mehr Esoterik als eine praktikable Sicht der Farben. { Goethes Farbenlehre ausgenommen – denn wer mit dem Licht/der Sonne argumentiert, argumentiert existentiell logisch. Siehe unser herrliches Sommerwetter, just-in-time … }

In und drum herum: Sommer-Baustelle

Immer Wolken am Himmel, mollig warm. Bislang kein Regen.

Beim Hüttle-Projekt wird der Sommer genutzt und eifrig gestrichen …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der blaue Lack soll aromatenfrei sein, duftet aber höchst intensiv. Beim Lackkauf sollte man eigentlich nicht nur auf die technischen Lackeigenschaften achten, sondern – wie in der Drogerie – die Duftprobe machen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das alte Gartentor bedarf vieler Lackschichten. Irgendwie hält der Lack das Tor zusammen.

Am Sonntag muß das Tor wieder hängen. Damit unsere Kirchgänger nicht verstört werden, denn das Pfingstfest naht …

Noch mal zum Efeu …

Der Efeu ist jetzt weg, da wo er massiv gestört hat. Und ich musste eine Mordskraft aufwenden, um das Efeu von den Hüttenwänden zu trennen. Die Pflanzen haben richtiggehend geklammert. Das war beeindruckend.

Meine Vorfahren waren Schreiner (- praktische Leute). Mir machen solche Arbeiten Spaß! Bestimmt gibt es ein Gen, welches die Freude am Heimwerken bestimmt.

Für heute ist das vorsichtige Behandeln der Vertäfelung mit Bienenwachs* geplant, das Streichen des geschenkt-bekommenen Schreibtisches zur optischen Aufwertung und Fensterputzen. Wer sagt denn, dass es in der “Industrie-4.0-Welt” kein Geschäft mehr gibt. Arbeit “zum Wert” (Preis) von Null Euro gibt es unendlich …

* Die Vertäfelung ist selbstverständlich kein Massivholz! Und auch kein Mahagoni. Sondern extrem dünn funierte Platten mit Holz unbekannter Herkunft.

Turbulente Vorgründungsphase – Renovierung der alten Hütte

Momentan überschlagen sich in meiner Vorgründungsphase die Aktivitäten. [In einem langen Leben kommt man um Planung nicht herum und ich plane immer gerne einen Zeitpuffer und Alternativen ein]. Durch verschiedene glückliche Wendungen gibt es mittlerweile sogar zwei “vielleicht-erfolgsversprechende” Bewerbungen. Immerhin zwei! Wer will in unseren turbulenten Zeiten denn noch freiwillig selbstständig sein. Aber auf Dauer arbeitssuchend, bringt auch nur Unglück und Verdruss.

Die große Aufgabe momentan, ist die Renovierung des Hüttles. Zwar wird da kaum jemand zu Besuch kommen (denn es gibt keinen Publikumsverkehr!), trotzdem soll das halbwegs stimmig ausschauen.

Die Hütte war lange Zeit mehr oder weniger ein Geräteschuppen. Jetzt müssen die Deckenplatten neu verklebt* werden und das Eindringen der Natur zurückgedrängt werden.

Unten ein Bild vom wunderschönen Efeu*, der die Hütte von einer Seite begrünt, aber auch im Inneren gerne grünen würde …

*Das Problem ist, diese Kleber sind nicht unbedingt für den Außenbereich geeignet. Denn dort herrschen Temperaturen von -25 bis 40 Grad und der Kleber klebt nie länger als ein bis zwei Jahre.

**Das “Efeu-Problem” habe ich am Mittwoch in einer eintägigen Session gelöst. Da ich nicht mit Chemie dem Efeu den Garaus machen wollte, habe ich den Efeu mechanisch entfernt und all die kleinen Saugfüsse des Efeu’s vom Holz gekratzt. Da sieht man erst welchen Lebenshunger Pflanzen haben – dem Licht entgegen …

Mein Leben lang habe ich Efeu immer als schön angesehen – Efeu kann aber Bauschäden hervorrufen, wie hier beschrieben steht.

 

Das Hüttle – unsere Europa-Zentrale

Das Hüttle stammt noch aus den gemütlichen Tagen der Republik. Als es noch nicht gar so stressig war. Der Erbauer des Hüttles hat mit Schlauheit, Arbeitseifer und vielen alten Fenstern, das Hüttle sanft und verspielt in den Hang eingefügt.

Das wurde vermutlich in den 60ern erbaut. Damals hat man hier oben noch gemütliche Feste gefeiert und manch gutes Oberndorfer Bier wurde getrunken. (Und natürlich auch die gesunde Sinalco …). Der Erbauer hat seinem Hüttle [sintemal] sogar eine Holztäfelung gegönnt.

Das Hüttle ist momentan unsere Europa-Zentrale (- bei Mineralwasser + Kaffee, of course).

Das Wölfle ist immer die Erste, die ihren Arbeitsplatz aufsucht. Wobei es uns allen wie dem Hund geht: viel zu viele Knochen und zu wenig Fleisch. Aber das hält wach und voller Tatendrang …

Das Hüttle (sprich: die Europa-Zentrale) bietet im Innenbereich eine Fläche von rund 20 qm, quasi ein Großraumbüro auf kleiner Fläche. Es gibt aber einen großzügigen Freiluft-Workplace. Gute Schwarzwaldluft wirkt ja bekanntermassen kreativitätsfördernd.

[Anmerkung zur guten Schwarzwaldluft.
Das war ja schon immer so mit der guten Luft. Entweder wurden die Schwarzwälder nach Amerika verkauft (wo sie ihr Glück machten) oder sie blieben im Ländle und genossen weiterhin die gute Schwarzwald-Luft.

Als Auswirkung der guten Luft erfanden die daheimgebliebenen Schwarzwälder dann so sinnige Produkte wie die Schwarzwälder Kuckucksuhr*: Den minimalistisch animierten Zeitmesser mit integrierter Sound-Ausgabe**.

Das minimalistische Design der Kuckucksuhr – unerreicht! Auch der Sound nur genial: “Kuck-Kuck!”. Eine klare Ansage. Da würdest Du heute Sound-Designer zur Erfindung des KKK (des “Kuck-Kuck-Klanges”) brauchen …].

Ich bin ein Anhänger einer gewissen Flexibilität. Der modulare Aufbau des workplaces ermöglicht höchste Flexibiliät und maximale Mobilität. Unsere Sitzkisten ermöglichen rückenschonendes konzentriertes Arbeiten. Der Anschluß an die weite Welt wird durch das Hüttle-WLAN möglich.

Dies sind die Dinge die wir tun, notiert in unserem original blue book.


*Die fromme Legende schreibt die Erfindung der Kuckucksuhr dem Herrn Ketterer aus Schönwald im Jahre 1738 zu. Siehe den Artikel dazu in der “Badischen Zeitung”. Das Denkmal für den Erfinder der Kuckucksuhr steht deswegen folgerichtig in Schönwald. Passendere Legenden um die Erfindung der Kuckucksuhr gibt es nicht, als den Erfinder der schönen Kuckucksuhr aus Schönwald.

**Man beachte den Sinn des Schwarzwälders für Ausgewogenheit. Denn das Pendel schlägt immer genau so weit nach links wie nach rechts aus. Ausgewogener geht’s nit …

Meine Tragfähigkeitsbescheinigung ist da …

Heute kam sie, meine Tragfähigkeitsbescheinigung. Die Arbeitsagentur hat – obwohl die Arbeitsagentur mir das falsche Formular gegeben hatte – alles in Gang gebracht.

Nun ist mein Gründungskonzept, der lang erarbeitete Businessplan* und eine Reihe von weiteren Plänen, überprüft worden und für tragfähig/solide erklärt worden.

Es geht also weiter in Richtung Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt). Zwar habe ich mich auch die letzte Zeit intensiv beworben, aber eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als das ein bestager irgendwo eingestellt wird …

Info zur Tragfähigkeitsbescheinigung

* wobei mir verschiedene Mitmenschen geholfen haben. Ohne HIlfe hätte das alles nicht so geklappt …

Hier in der Stadt ist zu wenig los …

Bin ja immer noch an meinem Projektle mit der Gründung der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) dran. “Meine” Arbeitsverwaltung, die mich ja eigentlich “fördern” müsste (sollte/ könnte), hat mir “aus Versehen” vor Wochen das falsche Formular gegeben. Mein Problem ist, hätte ich vorzeitig meine UG gegründet, wäre ich gewisser Ansprüche verlustig gegangen. Denn bestimmte Ansprüche bestehen nur vor Gründung.

Wegen des Irrtums [- selleweg] habe ich dann rund vier Wochen lang üppige Grübel- und Schreibarbeiten am Businessplan, plus Ausfüllen umfangreicher Formulare eher umsonst gemacht. Bei dieser Sache mit der Arbeitsverwaltung stecke ich in einer ewigen Warteschleife, das ist schon richtiggehend (richtigscheichend) kafkaesk.

Als Badener kommuniziere ich meine Gründungsbemühungen auch an meine Mitmenschen im Flecken* und in der Welt. Die eigentlich immer durchweg  sehr verständnisvoll reagieren.

So habe ich gestern unseren Fotografen getroffen. Einen dieser urigen jungen authentischen Menschen vom Typ Hipster, die auch bei Regenwetter mit diesen coolen kurzen sportlich-maritimen Dresses rumlaufen (wahrscheinlich Kult-Label). Gestern etwas länger mit “dem Herrn Fotografen” gesprochen. Der hatte ein Fotostudio im Flecken.

Auf jeden Fall zieht der Fotograf jetzt weg. Im Gespräch haben wir beide festgestellt, hier in der Stadt ist zu wenig los. Und dem habe ich voll zugestimmt. Außer Schwarzwald-Idylle läuft da wenig.

Dazu passt auch: unsere Buchhandlung am Schuhmarktplatz wird in ein paar Wochen schließen. Ein Besitzer ist Diplom-Politologe und unglaublich belesen. Aber was soll’s. Unser belesener Buchhändler hat ja noch ein Hauptgeschäft in unserer Kreisstadt. Wenn einfach zu wenig Kunden strömen – und da tröpfelt es mitunter von der Besucherfrequenz her noch nicht einmal – dann muß man seine schöne Buchhandlung in der Nebenlage schliessen.

Also wieder ein meeting point in der real world im Städtle weniger. Schade! Denn bestimmte menschliche Wünsche nach Kommunikation kann man im Online-Handel einfach nicht erfüllen. Beim stationären Handel bleibt die Abverkäufe entscheidungsrelevant – das reine “liken” bleibt dem online-Handel und der Internet-Welt vorbehalten …

* Wobei ich ja heilfroh bin, dass ich die “nervtötende Frau” nicht mehr treffe. Die hat mich immer abgepasst und mir dann erzählt (- da greift das gute Wort “insistiert”), ich solle doch in unserer Hauptstrasse ein Buchführungs- und Steuerhilfebüro [- Steuerhilfebüros sind die, die kompetent Lohn- und Einkommenssteuer-Anträge und die Anlage N ausfüllen, aber keine Steuerberatung machen dürfen) aufmachen. Nun haben wir aber in unserer Hauptstrasse eben gerade da ein üppiges Angebot und sogar hochkarätige Steuerberater.

Am Ende konnte ich mir bei der “guten” Frau nur helfen, in dem ich ihr erzählt habe, ich mache ein Nagelstudio auf, denn das sei grad modern. Und sie sei als Ratgeberin dann natürlich meine allererste Kundin. Seitdem hat’s die “nervtötende Frau” verpufft …