Design-orientierte Unternehmen haben Wettbewerbsvorteile

Im Wettbewerb haben nicht nur harte Faktoren – wie zum Beispiel der Preis – große Bedeutung. Immer mehr bekommen auch weiche Faktoren – wie Design – verkaufsentscheidende Bedeutung. Mithilfe eines [durchgängigen] designorientierten Ansatzes schaffen Unternehmen überzeugende Präferenzen für ihr Unternehmen und ihre Produkte.

Adobe – der Softwarehersteller für Design-Software-Lösungen – hat bei Forrester Consulting eine Studie zum Thema erstellen lassen.

Die Studie finden Sie hier.

 

Das Hüttleprojekt schreitet voran …

Es geht ganz gut voran mit dem Hüttle-Richten.

Allerdings tun sich immer neue Baustellen auf. Die alte Täfelung habe ich mit Bienenwachs vorsichtig dünn behandelt, das uralte Funier erhält jetzt etwas Würde und erstrahlt in neuem Glanz. Angenehm ist natürlich auch, durch das Bienenwachs riecht es jetzt angenehm.

Der Schreibtisch muß in blau nachgestrichen werden, der Aufsatz soll gelb gestrichen werden (blau und gelb sind Komplementärfarben*).

Im Außenbereich der Hütte wurde in den 70ern massiv mit Holzschutzlasur gearbeitet. Damals hatte man zu Holzschutzlasur und zu den chemischen Fungiziden ein “unverkrampftes Verhältnis”. Heute ist man damit vorsichtiger. Da muß ich abschleifen (mit Atemschutz) und mit einer biologischen Alternative behandeln. Es gibt da also weiterhin noch viel zu tun …


* Zur Schreibtisch Farbkombi blau – gelb.
Blau und Gelb sind starke Energielieferanten. Blau wie der Himmel – gelb wie die Sonne. Perfekt, das macht munter! Ich bin mir noch unsicher, ob ich das Gelb in melonengelb (RAL 1028) wähle oder doch in zitronengelb.

Lustigerweise ist Blau die beliebteste Farbe der Welt <den Wahrheitsgehalt einfach mal unterstellt, die Quelle dazu hier>, die Farbe Gelb ist relativ unbeliebt (Quelle hier). Ich schätze, daß die Kombination der beiden Komplementärfarben blau – gelb eine relativ hohe Beliebtheit in Deutschland hat (Ikea-inspired). Meiner Meinung nach kann man die Kombination wegen des Ikea-Farbschemas eher nicht verwenden, da Ikea da dominant ist. Aber bei Schreibtischen gibt es “blau – gelb” eher selten.

Goethe sieht die Komplementarität [Dualität] in seiner Farbenlehre über das Licht: “So wie Gelb immer ein Licht mit sich führt, so kann man sagen, daß Blau immer etwas Dunkles mit sich führt”. Wenn man das so formuliert, wie der Herr Freiherr, dann bekommt das “etwas Logisches” (- so ein Ying-Yang-Spiel mit Licht).

Eine Sicht könnte dann sein, daß die Farbkombination gelb – blau eine geeignete Farbe für die Zeit der wirtschaftlichen Depression ist: die Dunkelheit (blau) aushalten und das Licht (gelb) suchen.

Letztlich sind alle Farbtheorien mehr Esoterik als eine praktikable Sicht der Farben. { Goethes Farbenlehre ausgenommen – denn wer mit dem Licht/der Sonne argumentiert, argumentiert existentiell logisch. Siehe unser herrliches Sommerwetter, just-in-time … }

[Übung] Abenteuer Marke… Zum Thema Magie in Warenwelten.

Mein neues Projekt bei Behance:
“Wunderbare Werbe-Warenwelten”.

Die Tragetasche (“Tüte”) der Marke kommuniziert die Markenbotschaft stilvoll in die Welt. Wunderbare Werbe-Warenwelt!

Für diese Fotoreihe wollte ich eine “Punker”-Barbie beschaffen. Die Verkäuferinnen haben mich nur entgeistert angesehen – denn es gibt wahrscheinlich auf der ganzen Welt keine “Punker”-Barbie.

 

Selbst ein profaner Mülleimer wird durch diese Tragetasche optisch zum Kunstwerk. Da findet ein Schönheits-Transfer* (T auf M) statt. Wie man deutlich sieht, ist die Tragetasche des Markenherstellers ein Beispiel für perfekte nonverbale Markenkommunikation.

Es ist wichtig, dass man den Mülleimer als profan erkennt. Denn das Wort “profan” spiegelt die säkularisierte Transzendenz der Marke als Abgrenzung zur gewöhnlichen Alltagswelt wieder. Selbst die “einfache” Papp-Tragetasche transzendiert den “schnöden” Papierkorb. Man erkennt aus dem Foto: Es ist Ziel der Marke den Alltag des Menschen zu verschönern. Und das gelingt …


* Der Schönheits-Transfer ist gängiges Prinzip.
Man denke nur an die Ehen von wunderschönen Frauen
mit eher hässlichen Männern.
Der Schönheits-Transfer ist erkennbar mehr Prinzip
als erklärbar.

{ REM. }   So von der Ausprägung der Geschlechterrolle her (- sprich der erlebten Erziehung in der Kindheit), hast du als bestager-Mann (aufgewachsen in den 60-ern) in Bezug auf das Spielen mit Barbies einen enormen Nachholbedarf.

Damals war es für Knaben/Burschen/Jungen/young males [leider] nicht opportun (“angesagt”) mit Puppen oder Barbies zu spielen. (Dies wurde als “unmännlich” gänzlich untersagt {bzw. war undenkbar}, oft auch aus latenter Furcht, dass mit Barbiepuppen spielende Knaben/Burschen/Jungen/young males in eingetragenen Lebenspartnerschaften landen, welche es damals rechtlich natürlich noch nicht gab).

Als Bursche hattest du “zu hämmern”, Cowboy-zu-spielen, mit der Eisen- oder Carrera-Bahn zu spielen. Das war eine gewisse Einengung der spielerischen Möglichkeiten. Denn – auch mit Barbies spielen ist cool! Da löst alleine schon das Barbie-Fotografieren als bestager-male gewisse “Konditionierungen” etwas auf, wirkt befreiend und rollenerweiternd.

 Es versteht sich, dass ich – falls ich noch einmal Vater einer Tochter werde – dieser auch Hämmer, Eisenbahnen, Carrerabahnen etc. zum Spielen geben werde, denn da erhält man/frau mehr Möglichkeiten …

Schwarz alleine macht kein gutes Design, ebenso wie die Farbe Weiss. Nie!

Die Farbe Schwarz allein macht kein gutes Design! Nie. Ebenso wie die Farbe Weiss. Wenn ich diese weissen Fotos sehe, weiße Computer in weißen Räumen, dann krieg ich immer die Krise. Jetzt stehen die Logo-Notebooks schon auf der Intensivstation, denke ich dann immer.

Bei Schwarz, geht es mir eigentlich genauso. Trotzdem – nichts anmutiger als eine schöne Frau im kleinen Schwarzen <in der petite robe noire>!.

Heute “meine” Kebap-Werbung bekommen. Grauenvoll: in schwarz. Passt ja eigentlich schon, denn da werden tote Nutztiere verspeist. Um die Sache perfekt zu machen, hat man die Überschriften in weinrot gestaltet. Rot wie Bluuuut. Die Highlights natürlich in zitronengelb.

Selbst Beerdigungsunternehmer werben farbenfroher. Aber beim Tod hat’s natürlich keine Highlights.

Auch beim Logo hat kein Drucker unseren dynamischen Kebap-Unternehmer gewarnt. Wenn Du nämlich pfiffig das “t” in “Mister” fortlässt, dann liest Du “Miser Kebap”. Verdammt schlecht. Was macht Dein schlaues Hirn? Das ersetzt flott “Mieser Kebap”. Schon saudumm und etwas kontraproduktiv.  Fazit: Auch für Kebap aus echtem Rind- und Lammfleisch hätte man keine saudümmere Werbung machen können …

Ich wage mich gerne in die Welt des Alltags-Designs. So jetzt habe ich einen Kebap-Flyer besprochen. Unvergleichlich und stets Vorbild, der geniale Herr Karasek …

[Übung] Übung in Bio-Herrenschuh

 

Keine Frage – es handelt sich um einen Schuh aus Leder.
Denn er ist ja pflanzlich gegerbt. Ein zartes Braun.

Drei Dinge sind nur zu sind merken – optimal.
Und ein schönes Produkt.

Weil die drei Textaussagen eine optische Einheit bilden,
ist der Preis okay. Denn “pflanzlich gegerbt” plus “Björn”,
das kann einfach nur 149 € kosten …

 

[Übung] Übung “am Ich” [- linear und dynamisch…]

Stripes in Bildern. Stripes können wir vielfältig verwenden. Zur Darstellung des Produktangebotes oder zur Beschreibung von Company-Teams und von Firmengebäuden.

Das gliedert sich bei geschickter Anordnung perfekt in das Bild ein und verstärkt die Bildaussage.

Bei der Arbeit mit Bildern kommen stets neue Impulse. So wäre ich auf “Bodenständigkeit” nie gekommen. Das ergibt sich aber aus dem Bild. “Bodenständigkeit” ist ein mir bisher nicht so übermässig bewusstes Wesenselement …

Wahl-Sonntag & Kunst im Flecken

Heute ist ja unser Wahl-Sonntag. Nun wird nicht bei uns gerade gewählt, sondern im nahen Frankreich und im fernen Schleswig-Holstein. Bei meiner Tour durch den Flecken mit dem Wölfle ist mir heute aufgefallen: wir haben im Flecken in unserem Bauhof wahre Farb-Künstler, die Gullis mit lila Kreuzen taggen.

Ob das nun ein politisches Statement ist oder gar eine sublimale Botschaft, wie man sein Kreuz zu machen hat? Auf jeden Fall hat unser Bauhof mit der Farbe Lila eine ausgesucht progressive Farbe gewählt, die unser städtisches Leben verschönt …

Anmerkung. Unser städtischer Bauhof ist da ganz trendbewusst. Denn lila ist die Farbe der Saison, wie ich beim lila Toaster bereits gezeigt habe.