Den Armuts- und Reichtumsbericht findet man im Internet

Den aktuellen Armuts- und Reichtumsbericht findet man erstaunlicherweise frei zugänglich im Internet und zwar beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Der Bericht ist frei verfügbar, die Seiten sind höchst übersichtlich gestaltet. In einer Rekord-Bearbeitungsdauer von eineinhalb Jahren hat man gründliche Arbeit in die Bearbeitung und Darstellung der Daten gesteckt. Grafiken und Zahlenmaterial kann man frei herunterladen, es gibt keine einschränkenden Lizenzbestimmungen.

Eine sehr durchdachte Funktion ist, dass man einzelne Grafiken in verschiedenen Grafikformaten oder als Acrobat File downloaden kann. Am Ende der Seite sind unter der Rubrik “Studien” [erwartungsgemäß] Studien zum Thema Armut aufrufbar und speicherbar. Unten ein Diagramm zur Wahlbeteiligung.

Diese offene Informationspolitik ist nach dem langen Zeitalter der Restauration mit der Haupt-Maxime und Dauer-Parole des “allen-geht-es-gut” sehr wohltuend. Man kann nur hoffen, daß bei nunmehr verstärkter Bürgerinformation und Bürgerbeteiligung wieder  [auch von den Armen] mehr gewählt wird.

 Armuts- und Reichtumgsbericht
EIN WIRTSCHAFTSSYSTEM FÜR ALLE

Apple erhält in Kalifornien die Erlaubnis selbstfahrende Autos zu testen

In Amerika, genauer gesagt im sonnigen Bundesstaat Kalifornien in den USA, hat Apple – wie die New York Times soeben berichtet – justamente die Erlaubnis erhalten, selbstfahrende Autos zu testen.

Da freu ich mich schon auf den Tag, wenn es endlich Apple Cars gibt! Dann wird die Hupe zum Homebutton und wenn du die Hupe drückst, fährt dein Auto rückwärts in die Garage. Wäre ja nicht ganz unpraktisch.

Achtung, das AppleCar wird noch nicht verkauft. Bislang gibt es nur AppleCare. Bis das Auto auf den deutschen Markt kommt, wird’s noch etwas Zeit brauchen. Dann fahren auch wir mit rosa Autos durch die Botanik und denken, die Cars seien roségold …

Grosse Update-Aktion bei Windows 10 läuft …

Seit gestern Abend – dem 11. April 2017 – zirka 18 Uhr läuft die große Update-Aktion für Windows 10. Das Creators Update, wie wir Fachleute sagen. Das Update wird im Hintergrund angestossen. Dann fährt der Rechner sich irgendwann herunter- und wird fleissig rund eine Stunde gründlich geupdated.

Du kannst in dieser Zeit abspülen oder dein Smart-Home neu konfigurieren. Anschliessend läuft alles besser. Und das klappt auch ganz hervorragend. [Es gibt technisch die Möglichkeit den Update-Prozess über die Update-Einstellungen zu verschieben].

Mit dem Update erhalten Windows 10-Nutzer endlich eine detailliertere Rechtevergabe der zu übertragenden Daten. Man erinnert sich ja: Daten sind das “Gold der Moderne”, Wert der Daten eines EU-Bürgers zirka 600 Dollar. Und ein jeder (und eine jede) kennt ja aus der Schule die Geschichte mit der Bewohnbarmachung des amerikanischen Kontinentes: Am Anfang wurden den Indianern Perlenketten geschenkt …  Das neue Windows 10 bietet dem User nun die bequeme Möglichkeit den Umfang der zu übertragenden Daten genau zu bestimmen. Praktisch. [Sage hinterher bitte keiner (und keine), er (sie) habe nicht die Erlaubnis und sein/ihr Einverständnis gegeben!].

Als zweite – nicht ganz so wichtige Neuigkeit – gibt es Paint endlich in 3D. Endlich kann man seine Smileys in 3D gestalten, was ja auch wichtig wird, wenn man die Smileys mit seiner Virtual Reality-Brille sehen wird …

Heise zur “Datensammelwut” bei Windows 10

Linux, Alternative in Sachen Datenschutz – Artikel aus der “Süddeutschen Zeitung”

Diese Sache mit Whatsapp hat was gewaltig Unlogisches

Bislang ausschliesslich mit meinem Nachwuchs via WhatsApp kommuniziert. Das ist ja auch lustig, da kannst du Bilder und sogar deine Position verschicken.

Der Nachwuchs hat mir nun in Whatsapp die Kommunikation mit meinem ältesten Freund ermöglicht. Da weiß ich noch, wie ich mit dem alten Freund aus neuen Telefonzellen telefoniert habe. Das waren diese gelben Schachteln mit Telefon drinnen, in das du Geld hineinwerfen musstest. Damals warst du noch froh, wenn du Kleingeld hattest …

Wenn man sich den Fortschritt bei Whatsapp gerade in Bezug auf alte Vertraute anschaust, wird´s gewaltig unlogisch. Denn früher hast du telefoniert, heute kannst du über Telefon schreiben …

Kein Geld im Sack – aber happy …

Aus Frankfurt kommt ja nicht nur die überaus leckere grüne Soße, sondern daily Happyness in Form unserer “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”.

So widmet sich unsere FAZ auch dem Thema der wachsenden Ungleichheit (und Armut) in Deutschland. Der vortreffliche Artikel findet sich hier.

Die tiefgründige Argumentation in der FAZ: Arme sind “Zufrieden und unzufrieden zugleich” hat was*. Denn was muß der Arme seiner Gattin Blumen schenken, der Arme kann ja auch die Gattin mit in den Stadtpark mitnehmen. Dort kann die Gattin dann die prächtigen Blumen zufrieden anschauen. Das hat seine eigene Logik, nebst höchsteigenem Charme.

Weil – das ist auch nicht unökonomisch: man erspart sich die Blumenpflege. Alle werden glücklich – man muß es nur richtig sehen …

* Rem. Mit gleicher Argumentation ist Schlachtvieh tot und lebendig zugleich …