Schwarz alleine macht kein gutes Design, ebenso wie die Farbe Weiss. Nie!

Die Farbe Schwarz allein macht kein gutes Design! Nie. Ebenso wie die Farbe Weiss. Wenn ich diese weissen Fotos sehe, weiße Computer in weißen Räumen, dann krieg ich immer die Krise. Jetzt stehen die Logo-Notebooks schon auf der Intensivstation, denke ich dann immer.

Bei Schwarz, geht es mir eigentlich genauso. Trotzdem – nichts anmutiger als eine schöne Frau im kleinen Schwarzen <in der petite robe noire>!.

Heute “meine” Kebap-Werbung bekommen. Grauenvoll: in schwarz. Passt ja eigentlich schon, denn da werden tote Nutztiere verspeist. Um die Sache perfekt zu machen, hat man die Überschriften in weinrot gestaltet. Rot wie Bluuuut. Die Highlights natürlich in zitronengelb.

Selbst Beerdigungsunternehmer werben farbenfroher. Aber beim Tod hat’s natürlich keine Highlights.

Auch beim Logo hat kein Drucker unseren dynamischen Kebap-Unternehmer gewarnt. Wenn Du nämlich pfiffig das “t” in “Mister” fortlässt, dann liest Du “Miser Kebap”. Verdammt schlecht. Was macht Dein schlaues Hirn? Das ersetzt flott “Mieser Kebap”. Schon saudumm und etwas kontraproduktiv.  Fazit: Auch für Kebap aus echtem Rind- und Lammfleisch hätte man keine saudümmere Werbung machen können …

Ich wage mich gerne in die Welt des Alltags-Designs. So jetzt habe ich einen Kebap-Flyer besprochen. Unvergleichlich und stets Vorbild, der geniale Herr Karasek …

Das Hüttle – unsere Europa-Zentrale

Das Hüttle stammt noch aus den gemütlichen Tagen der Republik. Als es noch nicht gar so stressig war. Der Erbauer des Hüttles hat mit Schlauheit, Arbeitseifer und vielen alten Fenstern, das Hüttle sanft und verspielt in den Hang eingefügt.

Das wurde vermutlich in den 60ern erbaut. Damals hat man hier oben noch gemütliche Feste gefeiert und manch gutes Oberndorfer Bier wurde getrunken. (Und natürlich auch die gesunde Sinalco …). Der Erbauer hat seinem Hüttle [sintemal] sogar eine Holztäfelung gegönnt.

Das Hüttle ist momentan unsere Europa-Zentrale (- bei Mineralwasser + Kaffee, of course).

Das Wölfle ist immer die Erste, die ihren Arbeitsplatz aufsucht. Wobei es uns allen wie dem Hund geht: viel zu viele Knochen und zu wenig Fleisch. Aber das hält wach und voller Tatendrang …

Das Hüttle (sprich: die Europa-Zentrale) bietet im Innenbereich eine Fläche von rund 20 qm, quasi ein Großraumbüro auf kleiner Fläche. Es gibt aber einen großzügigen Freiluft-Workplace. Gute Schwarzwaldluft wirkt ja bekanntermassen kreativitätsfördernd.

[Anmerkung zur guten Schwarzwaldluft.
Das war ja schon immer so mit der guten Luft. Entweder wurden die Schwarzwälder nach Amerika verkauft (wo sie ihr Glück machten) oder sie blieben im Ländle und genossen weiterhin die gute Schwarzwald-Luft.

Als Auswirkung der guten Luft erfanden die daheimgebliebenen Schwarzwälder dann so sinnige Produkte wie die Schwarzwälder Kuckucksuhr*: Den minimalistisch animierten Zeitmesser mit integrierter Sound-Ausgabe**.

Das minimalistische Design der Kuckucksuhr – unerreicht! Auch der Sound nur genial: “Kuck-Kuck!”. Eine klare Ansage. Da würdest Du heute Sound-Designer zur Erfindung des KKK (des “Kuck-Kuck-Klanges”) brauchen …].

Ich bin ein Anhänger einer gewissen Flexibilität. Der modulare Aufbau des workplaces ermöglicht höchste Flexibiliät und maximale Mobilität. Unsere Sitzkisten ermöglichen rückenschonendes konzentriertes Arbeiten. Der Anschluß an die weite Welt wird durch das Hüttle-WLAN möglich.

Dies sind die Dinge die wir tun, notiert in unserem original blue book.


*Die fromme Legende schreibt die Erfindung der Kuckucksuhr dem Herrn Ketterer aus Schönwald im Jahre 1738 zu. Siehe den Artikel dazu in der “Badischen Zeitung”. Das Denkmal für den Erfinder der Kuckucksuhr steht deswegen folgerichtig in Schönwald. Passendere Legenden um die Erfindung der Kuckucksuhr gibt es nicht, als den Erfinder der schönen Kuckucksuhr aus Schönwald.

**Man beachte den Sinn des Schwarzwälders für Ausgewogenheit. Denn das Pendel schlägt immer genau so weit nach links wie nach rechts aus. Ausgewogener geht’s nit …

Hier in der Stadt ist zu wenig los …

Bin ja immer noch an meinem Projektle mit der Gründung der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) dran. “Meine” Arbeitsverwaltung, die mich ja eigentlich “fördern” müsste (sollte/ könnte), hat mir “aus Versehen” vor Wochen das falsche Formular gegeben. Mein Problem ist, hätte ich vorzeitig meine UG gegründet, wäre ich gewisser Ansprüche verlustig gegangen. Denn bestimmte Ansprüche bestehen nur vor Gründung.

Wegen des Irrtums [- selleweg] habe ich dann rund vier Wochen lang üppige Grübel- und Schreibarbeiten am Businessplan, plus Ausfüllen umfangreicher Formulare eher umsonst gemacht. Bei dieser Sache mit der Arbeitsverwaltung stecke ich in einer ewigen Warteschleife, das ist schon richtiggehend (richtigscheichend) kafkaesk.

Als Badener kommuniziere ich meine Gründungsbemühungen auch an meine Mitmenschen im Flecken* und in der Welt. Die eigentlich immer durchweg  sehr verständnisvoll reagieren.

So habe ich gestern unseren Fotografen getroffen. Einen dieser urigen jungen authentischen Menschen vom Typ Hipster, die auch bei Regenwetter mit diesen coolen kurzen sportlich-maritimen Dresses rumlaufen (wahrscheinlich Kult-Label). Gestern etwas länger mit “dem Herrn Fotografen” gesprochen. Der hatte ein Fotostudio im Flecken.

Auf jeden Fall zieht der Fotograf jetzt weg. Im Gespräch haben wir beide festgestellt, hier in der Stadt ist zu wenig los. Und dem habe ich voll zugestimmt. Außer Schwarzwald-Idylle läuft da wenig.

Dazu passt auch: unsere Buchhandlung am Schuhmarktplatz wird in ein paar Wochen schließen. Ein Besitzer ist Diplom-Politologe und unglaublich belesen. Aber was soll’s. Unser belesener Buchhändler hat ja noch ein Hauptgeschäft in unserer Kreisstadt. Wenn einfach zu wenig Kunden strömen – und da tröpfelt es mitunter von der Besucherfrequenz her noch nicht einmal – dann muß man seine schöne Buchhandlung in der Nebenlage schliessen.

Also wieder ein meeting point in der real world im Städtle weniger. Schade! Denn bestimmte menschliche Wünsche nach Kommunikation kann man im Online-Handel einfach nicht erfüllen. Beim stationären Handel bleibt die Abverkäufe entscheidungsrelevant – das reine “liken” bleibt dem online-Handel und der Internet-Welt vorbehalten …

* Wobei ich ja heilfroh bin, dass ich die “nervtötende Frau” nicht mehr treffe. Die hat mich immer abgepasst und mir dann erzählt (- da greift das gute Wort “insistiert”), ich solle doch in unserer Hauptstrasse ein Buchführungs- und Steuerhilfebüro [- Steuerhilfebüros sind die, die kompetent Lohn- und Einkommenssteuer-Anträge und die Anlage N ausfüllen, aber keine Steuerberatung machen dürfen) aufmachen. Nun haben wir aber in unserer Hauptstrasse eben gerade da ein üppiges Angebot und sogar hochkarätige Steuerberater.

Am Ende konnte ich mir bei der “guten” Frau nur helfen, in dem ich ihr erzählt habe, ich mache ein Nagelstudio auf, denn das sei grad modern. Und sie sei als Ratgeberin dann natürlich meine allererste Kundin. Seitdem hat’s die “nervtötende Frau” verpufft …

Hackerangriff auf die Bahn, sogar “bei uns” in Stuttgart

Die Cyberkriminellen kennen keinen Feierabend und keinen Halt. Diesmal trifft ein Hackerangriff unsere bewährte Deutsche Bahn. Wie sage ich immer: Bahn – das Leben in vollen Zügen geniessen.

In Stuttgart manipulieren Hacker scheinbar die elektronischen Anzeigetafeln. Hier zum Bericht aus den “Stuttgarter Nachrichten”.


[1] FAZ: Weltweite Cyberattacke trifft Computer der Deutschen Bahn

[2] “Welt”: Hackerattacke sorgt für Probleme bei der Deutschen Bahn

WWW – wieder Wahl-Wochenende

Da ist nun der Bürger wieder gefragt. Denn auch dieses Wochenende ist Wahl-Wochenende. WWW: wieder Wahl-Wochenende. Allerdings nur in NRW – was die Abkürzung von Nordrhein-Westfalen ist. Keine Wahlen bei uns. Trotzdem – gerade wir hier sind sehr interessiert.

Die Nachrichten – die messages – vor der Wahl waren und sind wieder ganz hervorragend motivierend. Denn unseren Rentnern geht es so gut wie seit 30 Jahren nicht [mehr] und auch Arbeitslosigkeit findet nicht mehr statt. Nach der Unterbeschäftigung fragen wir lieber nicht. Selbst der Spitzensteuersatz ist als zu senkend angekündigt. Denn da ist weniger echt mehr.

Bleiben wir also neugierig! Es findet aber auch endlich wieder so etwas wie Frühling statt. Die Sonne scheint wieder, der Sommer naht …

Wahl-Sonntag & Kunst im Flecken

Heute ist ja unser Wahl-Sonntag. Nun wird nicht bei uns gerade gewählt, sondern im nahen Frankreich und im fernen Schleswig-Holstein. Bei meiner Tour durch den Flecken mit dem Wölfle ist mir heute aufgefallen: wir haben im Flecken in unserem Bauhof wahre Farb-Künstler, die Gullis mit lila Kreuzen taggen.

Ob das nun ein politisches Statement ist oder gar eine sublimale Botschaft, wie man sein Kreuz zu machen hat? Auf jeden Fall hat unser Bauhof mit der Farbe Lila eine ausgesucht progressive Farbe gewählt, die unser städtisches Leben verschönt …

Anmerkung. Unser städtischer Bauhof ist da ganz trendbewusst. Denn lila ist die Farbe der Saison, wie ich beim lila Toaster bereits gezeigt habe.

Jeder Roboter ersetzt zwischen 3 bis 6 Arbeitskräfte

Man kennt ja all die “frommen” Geschichten, die da immer so munter erzählt werden. So Geschichten wie: “allen geht es gut”. Man erinnert sich auch noch gut daran, daß in der ehemaligen DDR (nowadays “die fünf neue Länder”) bei leeren Läden (es gab schlicht nix und davon viel) munter lautstark neue Produktionsrekorde an den Werkstoren gefeiert wurden.

Auch das moderne Märchen, Roboter würden keine Arbeitsplätze vernichten, wurde von amerikanischen Forschern aktuell widerlegt. Von wegen durch Industrie 4.0 und Robotereinsatz würden an “anderer Stelle” “qualifizierte Arbeitsplätze” geschaffen. Es ist wie gedacht, ein Roboter kostet drei bis sechs (6,2) Arbeitsplätze. Was man zum Beispiel hier lesen kann. Selbstverständlich steigt bei Robotereinsatz auch nicht das Lohnniveau. Sondern die Löhne werden rapide fallen.

Sooo – jetzt wird’s richtig hart. Denn auch das letzte Märchen fällt: Der Klapperstorch bringt nicht die Kinder …