Die Schönheit der Helvetica.

Zunächst einmal: ich liebe [auch] den Ubuntu Font, der hat so etwas Frisches, was zur IT passt. Es ist trotzdem so: Kurz vor dem Ubuntu Font kommt bei mir unbedingt Helvetica. Helvetica hat irgendwo etwas Feines und Edles. Das haben andere Fonts auch – Helvetica dagegen “hat Zen”, ist relativ unaufdringlich einfach da.

Bei Helvetica habe ich mir überlegt, ob ich den Font liebe, weil er “an sich schön” ist. Was ich wirklich nicht ausschiessen möchte. Andererseits hat mir der Gedanke von “an-sich-Schönheit” irgendwas von Platon und ich habe Angst, dass mir – wenn und falls ich an “an-sich-Schönheit” glaube – kurz danach das Höhlengleichnis erzählt wird. Und dann ist mir der Tag relativ und absolut versaut. (Aber nix gegen das Höhlengleichnis.).

Ich bin mir ziemlich sicher, dass mir die Helvetica allein deswegen so gut gefällt, weil ich so viel absolut gut gestaltetes Schriftgut in Helvetica gesehen habe. Man hat einfach gute Vorerfahrungen mit der Helvetica gemacht.

Denn man ist beim Umgang mit der Helvetica gnädig gewesen und hat die Betrachter (plus die Dokumente) eher selten mit der Helvetica gequält. Dieser geniale Schweizer Grafiker hat in Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer der Schriftgießerei mit seiner feinen Helvetica eine Abfolge von Schönheiten in die Welt gebracht. Den zarten Hauch “der” Idee in feste Buchstaben gelegt. Aber da wären wir schon wieder bei Platon.

HelveticaNeue free
[welche natürlich nicht nur für Windows ist, sondern auch für Linux und auch für den Mac]

Ubuntu Font for free