Digitalstadt Darmstadt – Digitalstadt überall

Auf meinen abendlichen Laufrunden sehe ich es jeden Abend: Da wo früher der Fernseher in der Stuben leuchtete, strahlt heute der Computer-Monitor.

Gerade auch die Leute bei uns nutzen eifrig das Internet. Zwar sind wir nicht Metropole, sondern eher Schwarzwald-Provinz, aber das Internet bindet auch uns an. Das Internet ist überall und auch wir sind mittendrin.

Einen Schritt weiter als die reine Internetnutzung ist die Stadt Darmstadt gegangen. Darmstadt hat dafür den BITCOM-Preis “Digitale Stadt” gewonnen. In Darmstadt ist es möglich, Strassenschäden online zu melden, Touristen werden online zu den Sehenswürdigkeiten geführt.

Bei der Verkehrsführung nutzt Darmstadt die Möglichkeiten der IT. 182 Signalanlagen werden zentral geschaltet, rund 200 Kameras überwachen dabei den Verkehr und speisen permanent die Verkehrslage in das System ein. Dies minimiert Umweltbelastung und Staus.

Zur Fortführung der Digitalisierung erhält die Digitalstadt Darmstadt vom Land Hessen zehn Millionen Euro Fördergelder.

 

Es gibt aber auch andere Städte, die seit Jahren bereits heimliche Digitalstädte sind. Denn “ohne digital läuft nix”. So hat die Stadt Karlsruhe schon seit vielen Jahren das Stadtwiki Karlsruhe. Das Stadtwiki Karlsruhe ist ein Bürgerprojekt, ein Projekt des Bildungsvereines der Region Karlsruhe e.V. (BvRK).

“Das Digitale” dringt nutzbringend in den Alltag der Bürgerinnen und Bürger vor. Die zehn Millionen Fördergelder erleichtern Darmstadt die digitale Transformation. Mittelzuweisungen an andere Städte wären nur sinnvoll, damit es mehr “digitale Städte” in Germany gibt.

[1] Digitalstadt Darmstadt
[2] Stadtwiki Karlsruhe

Hauptspeicher gestern eingebaut – nun 16 GB RAM

Gut kann ich mich noch daran erinnern, wie ein Megabyte Hauptspeicher (oder später auch vier MB) bei einem Desktop-Computer ein gigantischer Hauptspeicher war. Trotzdem war es eine tolle Sache meine neu erworbenen 16 GB gestern einzubauen. Wie erwartet, bringen nunmehr 16 GB bei meiner Bildbearbeitung und beim Seiten-Design deutliche Performance-Vorteile. Das war also eine notwendige Ausgabe, die Nutzen schafft…

Showroom für Gastronomie und die weite Zielgruppe der Stakeholder

Nun ist BWL-Theorie eigentlich eher ein wenig dröge. Aber überaus hilfreich und nützlich. Da wir den Auftrag bekommen haben, einer Gastwirtschaft den Showroom im weiten iNet zu gestalten [- jaaa, auch die Gastronomie braucht Internetwerbung] ergab sich die Frage: wer gehört eigentlich zur Zielgruppe eines Showrooms einer Gastwirtschaft?

Nun sind bei einer Gastwirtschaft nicht nur die zu gewinnenden Gäste in der Zielgruppe, sondern auch die Stakeholder.

Dieser BWL-Begriff ist da sehr hilfreich, weil die Zielgruppe des Showrooms auch “die Bank”, die Anwohner sind, aber auch die Lieferanten der Wirtschaft.

Eine Verengung der Zielgruppe auf die Gäste oder die zu-gewinnenden-Gäste führt zu einem nicht funktionierenden Showroom, weil wichtige Adressaten vergessen würden. Behalten wir also immer auch unsere Stakeholder im Fokus …

wiki zum Begriff Stakeholder

Das virtuelle Gummiband an den Geldscheinen – Minimierung der burn rate

Meine Gründungsaufwendungen waren bis hierher sehr bescheiden. Denn es geht ja in der unsicheren Welt auch darum, die Geldverbrennungsrate zu minimieren. Deshalb habe ich mir virtuelle Gummibänder an meine Geldscheine im Geldbeutel gemacht und munter alle Geldausgaben vermieden.

Geholfen hat mir dabei unsere moderne Internet-Geschenk- und Tauschökonomie. Einen alten Laserdrucker habe ich geschenkt bekommen, ebenso wie meinen Schreibtisch und sogar Aktenordner. Selbst mein Computergehäuse ist geschenkt, ebenso wie mein Betriebssystem Windows 10 und Ubuntu Linux.

Die “Investitionen” (genauer die Ausgaben) waren dann für Schleifpapier und Farbe. In diesem Monat habe ich in meine Hauptspeicheraufrüstung auf 16 GB “investiert”. Der Hauptspeicher wird in der nächsten Woche ankommen und eingebaut. Den Hauptspeicher natürlich fabrikneu gekauft.

Meine Vor-Gründungsaufwendungen sind also sehr bescheiden. Das ist zeitaufwendig, aber ich habe mehr Zeit als Geld …

 

Dunkles Türkis “Lieblingsfarbe der Welt” nach Papierhersteller GF Smith

The World’s Favourite Colour from G . F Smith on Vimeo.

 

Papier ist geduldig. Und so wundert es nicht, dass ein grosser Papierhersteller der Welt, die Firma GF Smith, in einem Wettbewerb die Lieblingsfarbe der Welt gekürt hat. Nach GF Smith und der Designagentur „Made Thought“ ist das ein dunkles Türkis.

Die Farbe ist seit längerer Zeit im Trend, vor allem in der Mode-Branche. Aber auch in angesagten Cafés oder Zuhause im Wohnzimmer findet man die Farbe immer wieder. Im Künstlerbereich fällt die Farbe noch unter „Cyan“, im Webdesign hingegen nennt sie sich „Teal“ [#008080].

Wir sehen also wir haben viele Lieblingsfarben auf der Welt. Neben “Schwarz”, of course …

Bericht aus dem “Independant”

Schattierungen von Teal.

Pantone Farbe des Jahres 2017: Greenery

Das war auch mein Tipp. Pantones Greenery ist die Farbe des Jahres 2017 geworden. Greenery symbolisiert perfekt den Neubeginn.

„Greenery erinnert an junge, frische Blätter und Triebe und hält dazu an, tief einzuatmen, um Sauerstoff und neue Kraft zu tanken.“ Zwischen dem allgegenwärtigen Verdruss dieser Tage vielleicht gar nicht die schlechteste Idee die Pantone Color Greenery zu wählen.

Schon Anfang 2017 hat Pantone mit Airbnb kooperieren, „um Greenery lebendig werden zu lassen“. Einen sehr guten Artikel zu Greenery, Pantone, Airbnb und der Kooperation findet der geneigte Leser bei dezeen.

Pantone zu Greenery

Kunstverein Hamburg – klare Gliederung in drei Bereiche

Der Kunstverein Hamburg startet just in time sein Kickstarter-Projekt. Der Kunstverein Hamburg verfügt tatsächlich aber schon über einen Internet-Auftritt, der unserem Showroom-Konzept entspricht.

Wenn man sich die Seite des Kunstvereines Hamburg hier anschaut, fällt die klare Gliederung in drei Bereiche angenehm auf. Die Gliederung in drei Bereiche ist durchgängig sogar schon bei den Bildern vorweggenommen.

Das ist ein wunderschönes Beispiel für unser Showroom-Konzept. Denn in unserer heutigen Zeit sind wir alle medial so überfrachtet, da kommt durch eine Drei-Gliederung, Ruhe (“Kontemplation”) in unser Leben. Eine Gliederung in Kernbereich, zwei Nebenbereiche fokussiert unsere Aufmerksamkeit auf die Mitte und entfrachtet uns vom Unwesentlichen.

Neben der Kunst des Kunstvereines Hamburg lobe ich also den Internet-Auftritt des Kunstvereines sehr …

Petya, der Nachfolger des Trojaners Wanna-Cry schlägt seit Dienstag massiv zu

Fatalerweise ermöglicht schlichte Nachlässigkeit das unfrohe Tun des Trojaners Petya. Denn Petya nutzt im Prinzip die gleiche Sicherheitslücke(“Eternal Blue”), die auch Wanna-Cry genutzt  hat. Nur wer nach Wanna-Cry nicht die Sicherheitslücke geschlossen hatte, der wurde Opfer von Petya. Wie bei Wanna-Cry handelt es sich bei Petya.A um Verschlüsselungs Ransomware.

 

Bloomberg Technology berichtet, das sei erst der Anfang einer grossen Ransomware-Welle:

 

[1] Heise Security: “Alles, was wir bisher über den Petya/NotPetya-Ausbruch wissen”

[2] “Die Welt”: “Gegen Petya ist WannaCry ein Blindgänger”

Wir kaufen vorläufig keine neuen Rechner – Theory of Constraints (Behebung des Engpasses)

Heute waren die Kollegen da. Sie waren eigentlich nur erstaunt, was ich mit wenigen “Töpfen Farbe und viel Arbeit” erreicht habe. Das Fazit unserer Gruppensitzung ist: wir investieren vorläufig nicht in unsere neuen DTP-Rechner. Wir investieren also momentan weder in Apple-Rechner / noch in Ryzen-Technik. <Da besteht keine Notwendigkeit, denn wir haben Linux>.

Nach Logik und nach BWL-Theorie investieren wir ausschliesslich und nur in den Engpass. Unser Engpass ist die Werbung, also investieren wir in Werbung. Auf das wir bekannter werden. So einfach ist das.

Ich werde also meinen gelernten Theorien folgen [- zumal, wenn die richtig sind und genau passen]. Die Engpass-Theorie kennt im Prinzip jeder schlaue Bauer und nutzt sie beim Düngen …

[1] Die Engpass-Theory oder die Theory of Constraints (ToC) bei wiki
[2] Produktivitätssteigerung durch Beseitigung des Engpasses
[3] Engpasstheorie Folien